Zukunftsvision: Autonomes Wohnmobil

Autonomes Fahren und Camping sind Gegensätze? Nicht unbedingt, denn Assistenzsysteme und digitale Dienste steigern Komfort und Sicherheit. Wie autonomes Fahren das Caravaning bereichern kann.

Die fünf Stufen des autonomen Fahrens

Durch neue Technologien wie das autonome Fahren wird sich die Art und Weise, wie wir reisen und mobilen Wohnraum nutzen, nachhaltig verändern.  Noch ist das autonome Fahren eine Zukunftsvision. Aber von den Technologien für fahrerloses Fahren profitieren Wohnmobil-Kunden schon heute: Assistenzsysteme entlasten den Fahrer und bieten zusätzlich mehr Komfort und Sicherheit.

Sensor Fusion und neuronale Netze

Beim autonomen Fahren kommt eine komplexe Sensorik zum Einsatz. Ziel ist die größtmögliche Absicherung durch redundante Systeme. Dazu müssen die unterschiedlichsten Eingangssignale aus Kamera-, Radar- und Lidarsystemen verarbeitet werden. Die Verknüpfung all dieser Daten wird als Sensor Fusion bezeichnet. Die Datenaufbereitung erfolgt mithilfe lernender Systeme auf Basis tiefer neuronaler Netze (Deep Neuronal Networks). Das Ergebnis ist ein perfektes Abbild der Umgebung des Fahrzeugs sowie anderer Verkehrsteilnehmer. Die Erwin Hymer Group hat als weltweit erstes Unternehmen die Erlaubnis erhalten, autonom fahrende Wohnmobile im öffentlichen Straßenverkehr zu erproben und testet gegenwärtig in Nordamerika Systeme der Stufen 4 und 5.