Im Interview

Ästhetik und Freude schaffen

quotas Formen zu modellieren und mit verschiedenen Materialen sowie Farben und Licht zu interagieren, ist einfach sehr mitreißend.
Francesco Gabbrielli
Designer bei Laika in Italien

AM ANFANG STEHT DIE INTUITION

Beschreiben Sie Ihren Job doch mal mit drei Eigenschaften.

Wenn ich meinen Job mit drei Worten beschreiben müsste, würde ich mitreißend, kreativ und abwechslungsreich wählen. Formen zu modellieren und mit verschiedenen Materialen sowie Farben und Licht zu interagieren, ist einfach sehr mitreißend. Ausprobieren, der erste intuitive Ansatz und erste Zeichnungen – das ist Kreativität pur. Aber man braucht auch analytische Fähigkeiten um zu verstehen, welche Wirkung Materialien, Formen und Licht auf den Menschen haben können.

Wie sieht denn ein typischer Tag im Leben eines Designers aus?

Typische Tage gibt’s für mich eigentlich gar nicht. Steht zum Beispiel eine Produktentwicklung an, dann tausche ich mich in der ersten Phase mit Kollegen aus der Geschäftsleitung sowie der Technik- und Produktionsabteilung aus. Während der zweiten Phase arbeite ich stark mit dem Musterfahrzeugbau zusammen, wo erste Ideen Gestalt annehmen. Danach stimme ich mich eng mit den Kollegen aus den Abteilungen Forschung und Entwicklung ab. Meine Arbeit lebt auch vom intensiven Austausch und Teamarbeit – sei es mit Kollegen oder Lieferanten.

Was ist das Besondere für Sie daran, in einem Unternehmen der Erwin Hymer Group zu arbeiten?

Kurz nachdem ich bei Laika angefangen habe, trat das Unternehmen der Erwin Hymer Group bei. Inzwischen ist Laika auch außerhalb Italiens in den führenden europäischen Ländern als wichtige italienische Premiummarke bekannt. Sie steht für Handwerkskunst, Ästhetik und Freude – sprich: für ein gutes Design. Mir gefällt der Gedanke, dass diejenigen, die das Ergebnis meiner Arbeit genießen, dies im Urlaub tun.